Experimentelle, künstlerische und kunsttherapeutische Fotografie und sequenzielle Malerei

WER?

Ich heiße Pola und arbeite vordergründig in Hamburg und Umgebung. Mein Künstlername ist eine Abkürzung meines Ursprungsnamens Polina (heute Paulina). Ich bin selbständige Künstlerin und studierte Kunsttherapeutin. Mein Fokus liegt auf unterschiedlichen intermedialen Zugängen und künstlerisch-wissenschaftlicher Praxis.

WAS?

Kunsttherapeutische Fotografie

…ist ein künstlerisch-gestalterischer Ansatz, bei dem das Fotografieren als Medium genutzt wird, um persönliche Themen, Erinnerungen und innere Prozesse sichtbar zu machen und kreativ zu reflektieren.

Im Mittelpunkt steht dabei:

-> biografisch orientiertes Arbeiten mit fotografischen Bildern

-> Stärkung der Selbstwahrnehmung und des Selbstbildes

-> Auseinandersetzung mit persönlichen Lebenssituationen und Emotionen im künstlerischen Kontext

-> Förderung von Selbstreflexion und individueller Entwicklung

-> Schulung von Wahrnehmung, Kreativität und Ausdrucksfähigkeit

Experimentelle Malerei

… auf Kunststoffpapier (Yupo) als Medium ermöglicht:

  • kontrolliertes und zugleich freies Arbeiten
  • spielerisches Experimentieren
  • Loslassen von Perfektionismus
  • Wahrnehmen von Zufall und Veränderung
  • intensive Farb- und Bewegungsprozesse

-> Da das Material aus Polypropylen ist, verhalten sich Farben darauf ganz anders als auf Leinwand oder Aquarellpapier.

-> Sie fließen ineinander, velaufen und bilden zufällige Strukturen.

-> „Fehler“ sind nie endgültig und Aquarellfarben lassen sich mit Wasser wieder anlösen.

-> Die Oberflächenbeschaffenheit von Kunststoffpapier erinnert an die Oberfläche einer satinierten Glasscheibe; als ausgebildete Glasmalerin, besitze ich die Fertigkeit dieses Medium in seiner ausgeprägten Form zu nutzen und kann meine Kenntnisse hier technisch und inhaltlich teilen.

Sequenzielle Malerei…

…in der Kunsttherapie beschreibt eine Kunstform bei der mehrere Bilder nacheinander entstehen und gemeinsam einen inneren Prozess sichtbar machen.

Sequenziell bedeutet dabei:


Die Bilder werden in einer Folge gestaltet — ähnlich wie einzelne Stationen einer Entwicklung, Stimmung oder Erfahrung.

WIE?

Wie das in der Kunsttherapie genutzt wird:

  • Gefühle entwickeln sich und werden sichtbar
  • Spannungen lösen sich und werden (un-)sichtbar
  • neue Formen entstehen und werden sichtbar
  • Dynamiken und Wiederholungen werden sichtbar

Das…

…gibt ein exploratives Element innerhalb integrativer Prozesse,

…birgt einen ungewöhnlichen Zugang zu menschlichen und menschengeschaffenen Außen- und Innenwelten,

…dient als Katalysator für persönliche Themen, das Innenleben sowie individuelle Narrative und Erzählmuster,

…bringt Freude am Tun,„schult“ die Wahrnehmung und „schärft“ das Auge und die Urteilskraft.

Der Weg ist das Ziel“ –

ermöglicht das Anknüpfen an den Prozess der Transformation im Tun

Im Moment sein“ –

sich vom Alltag loslösen, um zu diesem zurückzukehren und ihn schließlich besser meistern oder bewältigen zu können

„plötzlich anders sehen“

als Schulung der Achtsamkeit und visuellen Wahrnehmung oder als Bewältigungsstrategie

WARUM?

-> Besonders wertvoll ist die Arbeit für Menschen, die Gefühle schwer in Worte fassen können

-> macht Unerzählbares erzählbar, besonders innerhalb der Abstraktion als Gestaltungselement

-> essenziell als kreativer, kunsttherapeutischer haltungs- und zugangsbasierter Handlungsrahmen

-> gibt Gelegenheit, Ausdruck deutlich zu machen und damit Innen- und Außenwelten zu verknüpfen (Fotografie + Malerei = Wirkung: Format/Ausdruck/Sequenz/Struktur/Form/Farbe/Emotion/Technik)

-> auch als „illegitime Kunst“ (Pierre Bourdieu)

-> Stellt Verknüpfungen her innerhalb der sequenziellen Kunst, gerade auch auf Kunststoffpapier und Aquarell als Medium (Yupo-Malerei)

-> als Weiterführung abstrakter oder surrealistischer Bildfolgen und fragmentarischer „Comicwelten“ für Transformationsprozesse – sowohl künstlerisch, biografisch als auch narrativ

DIES BRINGT…

…eine Auseinandersetzung mit Identität und biografischer Erfahrung

…Selbstwahrnehmung und achtsamen Umgang mit eigenen Themen

…emotionale Selbstreflexion im kreativen Prozess

…innere Orientierung und persönliche Standortbestimmung

…kreative Lösungs- und Ausdrucksprozesse bei Blockaden

DSRL-Technik und Kunststoffpapier – kreative Methoden für individuelle Prozesse – Surrealismus trifft Abstraktion trifft Experiment

Künstlerische experimentelle Fotografie und Malerei mit Hand, Herz, Kopf und Haltung – im Rahmen von Selbsterfahrung und kreativer Prozessbegleitung in Hamburg, Umgebung oder digital

WAS, WIE, WARUM?

-> Osziliieren zwischen Tradition und Gegenwart – zwischen digitaler Fotografie und experimenteller Malerei als ungewöhnliche untersuchende Medien

-> DSLR-Technik, analoge Objektive und Kunststoffpapier (Yupo) für kreative visuelle Lichtspiele mit abstrakter oder surrealer Ästhetik

-> Umgang mit Unschärfen, Lichtbrechungen und verschiedenen Perspektiven – Formen – Linien – Farben – Dynamiken – Leerräumen – Körpern – Effekten

-> das Schaffen von emotionaler Tiefe und neuen Blickwinkeln

Meine Arbeitsweise ist experimentell und explorativ: Im Fokus steht der kreative Prozess

  • Auf Wunsch biete ich zudem fotografische Begleitung im Rahmen künstlerischer Prozessarbeit sowie eine Einführung in die sequenzielle abstrakte oder surreale Malerei als kreative Ausdrucksformen an. Zusätzlich ist es auch möglich beide Bereiche zu verknüpfen
  • Die Kamera dient dabei als Werkzeug zur Förderung der Selbstwahrnehmung, während das Papier als Projektionsfläche für individuelle innere Bilder, Narrative und gestalterische Prozesse fungiert.

Bei Interesse an kreativer und künstlerischer Begleitung auch in Kombination, freue ich mich über eine Nachricht an: paulina.kabanov@proton.me

Pola

Kunsttherapeutin

Werdegang / Schwerpunkte

Geschult durch meinen Master in intermedialer Kunsttherapie, arbeite ich an den Schnittstellen verschiedener künstlerischer Praktiken, Medien und Disziplinen (besonders Performance Art, Malerei und Fotografie). Diese Verbindungen prägen meinen Ansatz, ästhetische Prozesse mit biografischen Fragestellungen und individuellen Entwicklungen zusammen- und weiterzudenken. Handlungsweisend stärken mich ein Ressourcen- und Copingfokus, gerade auch für Individuen und Gruppen mit komplexen Belastungserfahrungen.

Zusätzlich bin ich ausgebildete Glasmalerin und beherrsche die Malerei auf Glas mit keramischen Farben und auf Kunststoffpapier (Yupo) mit Aquarell.

Künstlerisch-wissenschaftlich, setze ich mich explorativ mit Abstraktion und Narration als gegensätzliche und zugleich sich ergänzende Konzepte auseinander. Mich interessieren nicht-lineare, abstrakte Ausdrucksformen mit erzählerischen Strukturen und das Entstehen neuer Bedeutungs(t)räume. Ich liebe das Surreale und die Verfremdung von Abbildungen, Träumen und Narrativen.

WAS, WIE, WARUM?

Fotografie als Aneignung und Malerei als Ausdruck

Fotografie ist eine Praxis, die vom eigenen Aufgreifen lebt. Erst durch das bewusste In-die-Hand-Nehmen der Kamera entstehen Verbindungen zwischen Körpern, Praktiken und der Welt (auch im phänomenologischen Sinne). Dieses aktive Aneignen ermöglicht es, aus der eigenen Erfahrung zu schöpfen und neue Handlungsräume zu ergründen; die fotografische Tätigkeit wird so zu einem verkörperten Prozess.

Der Soziologe Pierre Bourdieu bezeichnete die Fotografie auch als „illegitime“ Kunstform, die ihr Dasein im Schatten annerkannter Kunstformen fristen muss. Gerade diese Zuschreibung eröffnet jedoch einen produktiven und innovativen Raum: Fotografie entzieht sich dadurch festen Hierarchien und ist offen für unterschiedliche soziale und künstlerische Kontexte.

Fotografie ist sowohl alltägliche Praxis als auch künstlerisch und kreative Intervention. Sie kann dokumentieren und zugleich transformieren, sichtbar machen und verfremden. Indem sie sich zwischen Legitimität und Grenzüberschreitung bewegt, wird sie zu einem Medium, das individuelle Perspektiven stärkt und neue Formen des Ausdrucks sicht-, vor- und aufzeigbar macht.

Meine Bilder werden fast immer ausschließlich einer Belichtungskorrektur unterzogen; selbst das Zuschneiden begrenze ich auf Ausnahmen, da mir der ursprüngliche fotografische Blick der Aufnahmen wichtig ist. Die Effekte entstehen durch unterschiedlich lange Belichtungszeiten, Gestik oder spezielle analoge Objektive.

Farbe / Licht / Schatten / Kontrast/ Refraktion

Momentaufnahme der Vergänglichkeit/ Zeitlosigkeit

Einfangen einer anderen Realität/ Surreale Welten

Spiel mit Statik/ Bewegung / Unschärfe/ Gestik

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